Mit konkreten Beispielen und vielen Erlebnissen stellen Eva Paulus und Bernd Witte für Pflegekräfte, Angehörige und Interessierte den speziellen Ansatz der Arbeit eines Klinikclowns bei dementiell veränderten Menschen vor. Sie teilen ihre Erlebnisse aus der Praxis mit dem Publikum und stellen verschiedene hilfreiche Verhaltensmodelle vor. Dabei schlüpfen Eva Paulus und Bernd Witte immer wieder in ihre Rollen als Clowns Knolle und Klara. So können die Zuhörer selber interaktiv und live verschiedene Möglichkeiten des Kontakts erfahren.

Was ist das besondere bei einem Clownsbesuch?

Die Weltsicht des Clowns, seine Clownsphilosophie hilft, leichter und auf andere Weise in Kontakt mit demenz- oder psychisch Erkrankten zu kommen und deren Lebenqualität zu heben.

Was unterscheidet diesen Ansatz von anderen Angeboten wie Ergotherapie, Physiotherapie oder Musiktherapie?

Wo deckt sich das Verhalten, das Denken und der Humor des Clowns mit dem demenzerkrankter Personen?

Wie kann man die Senioren in ihrer Welt abholen und hilfreich zum Positiven bewegen?

Eva Paulus und Bernd Witte geben als Clowns Beispiele zum Ansatz: "Alles dürfen, nichts müssen." Den realen Einschränkungen wird die unbegrenzte Welt der Fantasie entgegengesetzt. Nicht die Sache, sondern die Gefühle sind wichtig.

Erfahrungen und Möglichkeiten aus der Praxis zur Aktivierung der Sinne werden vorgestellt.

Darüber hinaus geben wir praktische Beispiele für den Umgang mit besonderen und schwierigen Situationen wie Aggressivität, Sexualität oder Angst.
Hierbei werden auch interessante Materialien vorgestellt und können ausprobiert werden.

Für das Pflegepersonal, aber auch für Angehörige gibt es durch die Erfordernisse der Institution oft Zeitstress. Zudem entsteht psychischer Stress durch das scheinbar unsinnige Verhalten und die zeitintensive Pflege der Patienten.

Welche Möglichkeiten gibt es beim Zeitmanagement?

Die Weltsicht des Clowns, seine Aktionen helfen, die Erlebnisse und den Umgang mit den Patienten aus einer neuen Perspektive anders zu interpretieren. Somit können Einstellungen verändert werden, um zu einem entspannteren und effektiverem Umgang mit den Patienten zu kommen.

Auch der Achtsamkeit für das eigene Befinden des Betreuers wird Raum gegeben. Anregungen für kleine, aber effektive Entlastungen können das Arbeitsleben erleichtern.

Kurz: ein lebendiger, vielseitiger Vortrag, der nicht nur Spaß macht, sondern auch den Humor als wirkungsvolles Mittel einsetzt – und das alles ohne Nebenwirkungen!